Bitcoin-Kurse: Ein riskantes Auf und Ab

Kryptowährung Bitcoin

Bitcoin ist in aller Munde. Während der Bitcoin-Kurs vor ein paar Jahren noch im niedrigen Cent-Bereich lag, werden heute vierstellige Euro-Beträge für einen Bitcoin fällig. Aus diesem Grund wird das Thema Bitcoin als mögliche Geldanlage heiß diskutiert. Nur was ist Bitcoin überhaupt? Wie und Wo kann man Bitcoins kaufen und was kann man damit bezahlen? Lohnt sich der Bitcoin als Geldanlage?

Der Bitcoin ist ein digitales Zahlungsmittel beziehungsweise eine sogenannte Kryptowährung. Die Idee für den Bitcoin entstand im Jahre 2008. Nach längerer Ausarbeitung und Entwicklungszeit war es dann am 03. Januar 2009 soweit: Die ersten 50 Bitcoins konnten erworben werden. Der Clou an der neu entstandenen Kryptowährung war, dass keine Bank zwischengeschaltet war. Der Besitz eines Bitcoins wird durch einen kryptologischen Schlüssel nachgewiesen. Für die Nutzung wird lediglich eine Internetverbindung und eine digitale Brieftasche benötigt, das sogenannte e-Wallet. Letztere wird über eine frei zugängliche Software verwaltet. Im Netz kursieren zudem eine Reiher automatisierte Bitcoin-Systeme (Robots), deren Seriosität mehr als in Frage gestellt werden muss. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die Bitcoin Era Software.

Der erste Wechselkurs für Bitcoin war im Vergleich zu heute extrem niedrig. Nur 0,08 Cent (US Dollar) musste für einen Bitcoin bezahlt werden. In den folgenden Jahren stieg der Preis für einen Bitcoin in Spitzenzeiten auf bis zu 20.000 US Dollar. In der Folgezeit flachte der Kurs wieder ab und liegt aktuell, im November 2019, bei rund 8000 US Dollar. Auf Grund dieser hohen Volatilität wird der Bitcoin auch gerne als Geldanlage empfohlen.

Aber gerade da der Kurs des Bitcoin so volatil ist, handelt es sich um eine eher risikoreiche Anlageform. Gehandelt werden können Bitcoins an den sogenannten Bitcoin-Börsen. Hier ist lediglich eine Anmeldung und die Einzahlung von Euro oder Dollar via Kreditkarte oder Überweisung notwendig. Von diesem Geld werden dann die Bitcoins gekauft. Neben Bitcoins können auf diesen Börsen zudem viele weitere Kryptowährungen erworben werden. Alternativ können Bitcoins auch auf einem Bitcoin-Marktplatz gekauft werden. Das Prinzip ähnelt dem einer Bitcoin-Börse. Allerdings werden hier Kauf und Verkauf direkt mit einem anderen Nutzer abgewickelt. Eine weitere Möglichkeit mit Bitcoins zu handeln, stellt die US-Terminbörse dar. Seit dem 10. Dezember 2017 ist an dieser der Handel von Futures (sogenannte Terminkontrakte) möglich.

Der praktische Nutzen des Bitcoin hält sich bisher in Grenzen. Zwar wird das Interesse am Bitcoin immer größer und es finden sich immer mehr Firmen und Geschäfte, die die Bezahlung mit Bitcoin anbieten. Unterm Strich ist die Anzahl der Akzeptanzstellen aber immer noch sehr gering. Auf Grund der hohen Volatilität des Bitcoin wird sich dieser Umstand in naher Zukunft nicht ändern. Schließlich lässt sich mit einer so volatilen Währung der Preis einer Ware schlecht kalkulieren.

Die Frage, ob die Bitcoin-Währung als effektive Geldanlage Sinn macht, muss deshalb jeder für sich selbst beantworten. Das Risiko ist hoch, die mögliche Rendite allerdings ebenfalls. Jeder, der in diese digitale Währung investiert, sollte sich immer bewusst sein, dass ein Totalverlust nicht ausgeschlossen ist. Kann man mit diesem Hintergedanken leben, dann kann die Bitcoin-Währung als Geldanlage durchaus eine Option sein.
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